2014-Frankreich-Teil 3

Wohnmobilreise nach Frankreich
zur Loire, Bretagne, Atlantikküste, Pyrenäen, Mittelmeer, Provence,
Tal der Ardèche, Rhone, Schweiz und zurück.
Mai - Juli 2014


Teil 3 – zur Mittelmeer-Küste und in die Provence

Montag, 09.06.2014  Biarritz – Bagneres-de-Bigorre
Abfahrt vom Stellplatz in Biarritz um 11:30 Uhr in Richtung Pau. Schon kurz nach Bayonne sind wir auf die D 817 über Bidache bis Oloron gefahren. Hier sind wir schon in den Ausläufern der Pyrenäen.  Die Gegend wird von Landwirtschaft geprägt. Von Oloron ging es auf der Schnellstraße 134 nach Pau und weiter auf der D 817 bis Tarbes. Wir haben uns überlegt und Lourdes letztendlich ausgelassen um nach Bagneres-de-Bigorre zu den Medous-Grotten gefahren. Im Ort Soumoulou sind wir an der Käse-Fabrik von St. Albray vorbeigefahren, der Ortsname kommt uns eher finnisch vor.

Unterwegs haben wir auf einem schattigen Rastplatz Mittag gemacht und so ist abends bei dieser Hitze der Hunger nicht mehr so groß. Der Campingplatz „Les Fruitiers“ zentral im Ort ist klein, die Sanitäreinrichtung ist schon etwas älter aber alles sauber und gepflegt.

Dienstag, 10.06.2014 Bagneres-de-Bigorre

Wir haben beide schlecht geschlafen, obwohl auf dem Platz Ruhe ist, auch auf der Straße ist ab 23 Uhr Stille; vielleicht lag es auch am Wetter. Heute Morgen bedeckter Himmel und gerade mal 18°. Trotzdem ist Waschtag, die Waschmaschine (ein Toploader) wäscht gut und schnell und der Trockner fasst 7 kg Wäsche. Horst ist in der Zwischenzeit in die Stadt zum Einkaufen gefahren. Da hier am Platz das Internet sehr gut ist habe ich unsere Homepage aktualisiert. Horst hat noch für den L-CD die Homepage nach der JHV aktualisiert. Die Wäsche der 2.-ten Maschine wurde bis zum Abend nicht trocken, also kommt nochmal der Trockner zum Einsatz.


Campingplatzgebühren: 2 Nächte incl. WiFi und Kurtaxe € 34,36.


Mittwoch, 11.06.2014  Bagneres-de Bigorre  -  Foix

Auch die letzte Nacht haben wir schlecht geschlafen, keine Ahnung warum. Wir wollen Vormittag die Medous-Grotten anschauen. Am Eingang wurde uns gesagt es müssen mindestens 5 Personen sein um eine Führung zu machen. Nachdem sich nach 20 Minuten immer noch nichts gerührt hat (es ist einfach noch Nebensaison) sind wir wieder gefahren. Ab 12 Uhr ist hier Mittagspause und dann geht sowieso bis 14 Uhr nichts mehr.


Zuerst nach Tounay auf die Schnellstraße bis Nannemazan. Hier hat die „Tussi“ wieder mal eine abenteuerlich Tour ausgesucht (leider weiss man dies immer erst hinterher). All die kleinen Orte sind auf meiner Landkarte nicht eingezeichnet. Endlich fand ich mal einen Ort, oh Schreck das ist ja irgendwo in der Pampa. Ein Wegweiser „Toulouse“ kam mal, so und jetzt nichts wie dahin, zumindest die Richtung stimmt schon mal. Nach einigen weiteren „heissen“ Ecken waren wir endlich auf der D 117 nach Foix.


Bei sengender Hitze ging es jetzt etwas flotter vorwärts bis zu einer Umleitung. Horst ist ja heute schon solche Strassen gewöhnt und wir hatten Glück, die großen LKW kamen uns erst am Umleitungsende entgegen. Die Landschaft ist hier überwiegend von der Landwirtschaft geprägt und es geht sanft bergauf- und bergab.

Den Campingplatz kurz vor Foix haben wir gleich gefunden, liegt an der Strasse und an einem See. Ein kleiner Platz mit Schwimmbad und neuem Sanitärhaus. Es standen auch Wohnmobile hier, zwischenzeitlich ist nach meiner Meinung, die Hälfte der Wohnmobilfahrer auf den Campingplätzen zu finden.


Campingplatzgebühren: 1 Nacht € 20,40 mit ASCI-Rabatt, kein WiFi

Donnerstag, 12. Juni 2014  Foix  -  Montclar bei Carcassonne

In dieser Nacht haben wir unseren Schlaf nachgeholt. Der Platz ist trotz der Nähe der Strasse ruhig. Frühstück gab es heute mal wieder im „Freien“. Nach dem wir unser Abwasser losgeworden sind ging es ab in Richtung Carcassonne. Das Thermometer zeigte um 11 Uhr schon 28°, dass kann ja noch heiter werden.


Über die D 119, entlang an einer reizvollen und interessanten hügeligen Landschaft mit überwiegend landwirtschaftlichen Nutzflächen. Ab Fanjeaux, der Ort liegt am Berg, kommt nun Getreide- und Weinanbau. Unsere „Tussi“ hat heute schon wieder eine Abkürzung durch die Pampa gefunden, vorbei an Weinbaugebieten; hier gibt es auch einige größere Weingüter.


Wir sind nun im „Land der Katharer“ , ein Gebiet um Carcassonne bis Narbonne in dem es auch anscheinend guten Wein gibt, vor allem „kräftigen“. Horst hat einen Rosé und einen Roten besorgt; schau’n mer mal. Der „Yellow“ Campingplatz liegt auf einigen Hügeln mitten in der Landschaft ca. 15 km vor Carcassonne (dort gibt es nur einen Parkplatz in der Nähe der Altstadt/Burg).


Horst ist dann mit dem Radl zum einkaufen zur Reception gefahren – ging nicht, der Schlüssel für den Kiosk war nicht zu finden. Also gab’s Tiefkühlfisch in Tomatensauce mit einem grossen Salat, war auch sehr gut. Am Platz unter den Bäumen ist es bei der Hitze sehr angenehm. Hier gibt es ein tolles Schwimmbad, aber diese Anlage liegt in der Senke in der prallen Sonne und nach dem Rückweg wären wir schon wieder durchgeschwitzt gewesen, also besser zu den Duschen in 30m Entfernung.


Campingplatzgebühr € 16,--, WiFi extra Gebühr

Freitag, 13. Juni 2014  Montclar  –  Carcassonne  –  Narbonne

Endlich mal wieder eine sehr ruhige Nacht. Den schmalen und steilen Weg ging es wieder zurück bis zur Hauptstraße nach Carcassonne. Der Stellplatz bzw. Parkplatz war schnell gefunden und der Weg zur Citewar nicht weit. Diese Altstadt auf dem Hügel – von 2 Ringmauern umgeben, ist wirklich sehenswert. Hier sind die Gebäude „bewohnt“ mit kleinen Geschäften und Restaurants. Es war einiges los, Busse haben wir schon am Parkplatz gesehen. Wie mag es hier erst in der Saison sein.


Zu Mittag haben wir in einer Brasserie unter einem grossen Kastanienbaum ein paar kleine „Tapas“ mit Rosé gegessen. Die Basilika Saint Nazaire ist ein gigantisches Bauwerk mit sehr schönen und grossen Kirchenfenstern und alten Gobelins. Wenn wir schon hier sind wollen wir uns auch die Stadt ansehen. Der Fussweg durch die Stadt war bei der Hitze anstrengend. In einem schattigen Cafe haben wir unseren Durst gestillt. Weiter ging es zum „Canal du Midi“, in 10 Minuten macht ein Schiff noch eine Kanalfahrt. Die Fahrt hat 2 Stunden gedauert, einmal hin und wieder zurück.


Der Kanal sieht aus wie eine breite Allee, an beiden Ufern geht ein Rad- und Wanderweg entlang. Wir passierten 2 Schleusen, obwohl direkt nach der zweiten Schleuse gedreht wurde und wir die Schleuse jetzt nochmal von der anderen Seite befuhren (für Touristen machen sie hier wohl alles). Der Weg zurück war dann langweilig, wir hatten ja schon alles gesehen. Vom Bahnhofsplatz ging der „Petit Train“ zur „Cite“ zurück, denn der Rückweg ist weit und steil. An der Altstadt angekommen standen einige Oldtimer, die eine organisierte Ausfahrt machten.

Carcassonne

Hier am Platz wollen wir nicht bleiben und so sind wir zuerst noch zum Tanken gefahren (der Diesel hätte nur noch vielleicht 50 km gereicht) und dann ging es auf der D 6113 flott nach Narbonne. Die dunklen Wolken haben wir hinter uns gelassen. Auf der teils gut ausgebauten Straße ging es vorbei Weinanbaugebieten, landwirtschaftlichen Felder und auch Industrieanlagen. Je näher wir nach Narbonne kamen wurden die Wolken auch hier dunkel und es blitzte schon. Als wir in Narbonne gegen 21 Uhr ankamen sahen wir schon die Wasserpfützen, es regnete aber nicht mehr. Den Stellplatz hier in der Stadt haben wir so nicht schnell gefunden, die Tussi wollte durch die großen Sportanlagen. Also irgendwann einfach mal eine Straße geradeaus weiter fahren und schon hat es geklappt.


So spät sind wir noch nie auf einen Platz angekommen und der Regen hier hat die Luft nicht viel abgekühlt. Der Stellplatz mit Schranke ist an einer Hauptstraße, der Verkehr ist aber erträglich. Ein Ehepaar aus BRA mit einem Hymer hat uns erzählt, dass es gehagelt hatte und der Boden hier weiss war. Wir hatten keinen Regen abbekommen. Als wir zu Bett gingen ist ein starker Wind aufgekommen, alles hat gewackelt und geklappert. Bei diesem Wind können die Dachhauben nicht offen bleiben und das bei der Wärme. Wegen der starken Platzbeleuchtung, Strahler für einen Spielplatz, musste man auch noch die Verdunkelung an den Fenstern zumachen.


Samstag, 14. Juni 2014  Narbonne

Die Nacht war sehr kurz, von Schlaf war bei den Temperaturen nicht viel drin. Horst konnte doch etwas schlafen. Gleich in der Nähe ist ein Carrefour Markt. Ein kurzer Fussmarsch und schon sind wir wieder in kühlen Räumen. Viel können wir nicht einkaufen, da es zu heiss ist und wir ja alles schleppen müssen. Am Rückweg haben wir auch die Bushaltestelle gesehen, Abfahrt alle 15 Minuten. Also Einkäufe verräumen und ab zum Bus.


Ohne Stadtplan sind wir gefühlsmässig in der Stadtmitte ausgestiegen und haben uns den Weg durch die kleinen Gässchen der Fussgängerzone zur Kathedrale gesucht und irgendwann endlich auch gefunden. Bei der Hitze, mal wieder + 30 Grad, waren wir endlich an der Kathedrale, die wird allerdings erst wieder um 14 Uhr geöffnet. Am Place Salenga haben wir bei einer kleinen Brasserie eine Kleinigkeit gegessen und den Durst gestillt.


So und jetzt in die Kathedrale. Schon der Innenhof mit den hohen Mauern ist imposant. Die Kathedrale selbst ist sehr hoch, die Orgel 2-stöckig, sogar einige Gobelins sind an den Wänden. Es ist zwar heiss aber wir gehen am Canal unter den Jahrhunderte alten Platanen entlang. Etwas weiter liegen hier Hausboote am Canal; von hier geht es in den Canal du Midi.


Endlich haben wir die Bushaltestelle für den Rückweg gefunden. Horst hat Durst und an der Haltestelle ist eine Kneipe, er braucht ein Bier, egal was es kostet (Paulaner, € 5,- die Halbe). Am Stellplatz angekommen haben wir uns in den Schatten des WoMo verkrochen.

Abends haben wir uns mit den Nachbarn aus dem Hymer noch unterhalten und Reiseerfahrungen ausgetauscht. Als wir gegen 22:30 Uhr ins Bett sind, ist der starke Wind wieder gekommen, gleiches Spiel wie gestern.


Stellplatzgebühr incl. Strom für 2 Tage € 18,--, pro Ver- und Entsorgung € 2,-- (alles nur mit Bankcard)

Sonntag, 15. Juni 2014  Narbonne  -  le Cap-d’Agde

Unsere Nachbarn waren schon abfahrbereit, wir werden auch bald fahren. Noch Entsorgung ist hier mit einer „Fleu-Anlage“ geregelt. Mit der Bankkarte werden € 2,- abgebucht und dann kann man die Toilette entsorgen und Frischwasser holen. Diese Entsorgungsstation gab es auch in Mimizan-Plage, allerdings wird der Hahn für das Frischwasser von vielen Benutzern für die Toilettenspülung verwendet (nicht optimal organisiert).


Heute ist es nicht mehr so heiss, es sind auch einige Wolken am Himmel. Der Weg nach Agde führt zuerst durch Narbonne und dann geht es auf die D 612. Wir sehen immer noch viel Weinbau und auch viel Brachland am Wegesrand. Auf den letzten Kilometer vor der Küste wird der Verkehr stärker, es kann aber auch mit dem Flohmarkt zusammenhängen, den wir gesehen haben (anscheinend ein Sonntagssport in Frankreich).


Hier am Strand ist ein Campingplatz neben dem anderen, unserer ist ziemlich am Ende der Straße. Einen Platz haben wir bald gefunden und unser WoMo aufgebaut. Schon kamen die ersten Regentropfen, heute erholt sich die Natur und auch wir von der Hitze.

Montag, 16. Juni 2014  le Cap d’Agde

Der Platz hier ist sehr ruhig, wird von den Besitzern geführt. Späten Vormittag sind wir hier im Ort entlang den Buden und Geschäften geradelt. Es gibt hier Alles was man braucht (oder auch nicht). Unser Campingplatz ist der vorletzte und deshalb auch etwas ruhiger. Zum Strand ist der Weg mit Automatikschloss und Zugangscode gesichert, auch am Eingang wird aufgepasst. Hier am Mittelmeer sieht man immer mehr deutsche Urlauber.


Nachdem wir unseren Kühlschrank wieder aufgefüllt haben sind wir zum Essen geradelt. Horst hat normalerweise ein gutes Gespür für ein Restaurant, aber heute hat es nicht geklappt, vermutlich die Hitze. Aber jetzt sitzen wir schon und deshalb gibt es eben Pizza. Der Kellner kann nur französisch und hat nicht viel Ahnung vom Service, Wasser mussten wir extra bestellen und bezahlen. Nachmittag haben wir am WoMo einen Verdauungsschlaf gemacht und die Mücken mit unserem Thermacell-Gerät vertrieben. Um 18 Uhr ging Fussball los – Deutschland gegen Portugal – 4:0, Thomas Müller hat 3x getroffen.


Dienstag, 17. Juni 2014  le Cap d’Agde

Heute morgen um 7 Uhr habe ich die Bilder für Homepage hochgeladen, morgens ist das Internet etwas schneller. Den Text konnte ich auch noch einsetzen, später muss dann die Feinarbeit noch gemacht werden. Ein Wohnwagen weiter sind Urlauber aus Bad Homburg, so klein ist die Welt. Von ihnen bekamen wir Tipps was hier in der Gegend interessant ist.


Mittwoch, 18.06.2014  le Cap d’Agde – Nimes

Um 11 Uhr sind wir bei schönem Wetter losgefahren. Bis Sete geht es am Meer entlang mit Weinanbau- und Getreidefelder. Durch Sete ging es sehr langsam, da die Hauptverkehrsstraße direkt durch den Ort führt. Nach Sete sind wir Richtung Montpellier gefahren und haben kurz die Camargue gestreift. Sogar einige Flamingos haben wir gesehen. Unsere Tussi hat uns wieder mal durch die Wildnis gejagd und so sahen wir auch noch ein paar weisse Pferde und einige Herden wilder Stiere. Eine urwüchsige, grüne und zerklüftete Landschaft mit Büschen und überwiegend kleinen Bäumen sowie einer Fülle von Wasserflächen und auch ausgetrockneten Gewässern.


An der Landstraße Richtung Nimes ist an der Straße ein Kanal oder ein eingebetteter Fluss geflossen. An großen Straßenbaustellen vorbei sind wir endlich am Campingplatz „Domaine de la Bastide“ angekommen. Die 2 Areale mit je 12 Plätzen für Wohnmobile und Wohnwägen sind in einer Kreisform angelegt. Mit dem Fernsehempfang hatten wir diesmal Probleme. Erst am dritten Platz hat der Empfang geklappt (noch hatten wir die Auswahl).


Bei diesem schönen Wetter habe ich gleich noch eine Waschmaschine geladen. Das Sanitärhaus ist gleich in der Nähe und so gehen wir hier duschen. Das Haus könnte eine Sanierung vertragen, oder besser gepflegt werden.  Leider kam abends ein Gewitter mit starkem Regen. Die Wäsche wurde nicht mehr trocken, also noch den Trockner in Anspruch genommen. Die Luft hat sich durch das Gewitter und den Regen abgekühlt, sodass im Auto die Luft wieder angenehmer wurde. 


Campingplatzgebühr € 17,- incl. WiFi

Donnerstag, 19.06.2014  Nimes

Die Nacht war fürchterlich. Die Hauptstraße geht direkt am Campingplatz vorbei und bis 23 Uhr ist hier starker Verkehr und um 5 Uhr geht es wieder los. Wir sind Vormittag mit den Bus, der am Campingplatz hält, in die Stadt gefahren bis zum Bahnhof. Durch die Avenue Feuchéres waren wir schon am Brunnen und an der Arena. Wir sind einmal um das Gebäude gelaufen und haben endlich den Eingang gefunden. Für je € 9,-- durften wir die Arena besuchen. Es war nichts besonderes, die Arena ist in Sitzreihen eingeteilt. Zugänge und Aufgänge sind teilweise noch im Original vorhanden. Aus Sicherheitsgründen sind einige Teile der Arena gesperrt, bzw. es wird restauriert und für ein Festival wurde in der Arena aufgebaut.


Weiter sind wir durch die Altstadt mit den vielen engen kleinen Gassen bis zum Carre d’Art Musée und Museumstempel. Hier in der Nähe ist die Tourist-Info und nebenan ein Friseursalon. Haare schneiden ist sowieso fällig und bei der Hitze ist ein temperierter Friseursalon angenehmer. Mit kurzen Haaren sind wir nun weiter um noch was einzukaufen. Zurück ging es wieder durch die Altstadt bis zum Bahnhof und von hier mit dem Bus zum Campingplatz.


Im WoMo war es angenehm trotz der Hitze, die Bäume haben genügend Schatten gespendet. Heute kommt kein Gewitter und deshalb habe ich noch eine Maschine voll Wäsche gewaschen. Auch hier in Nimes blüht der Orleander in allen Farben und in vieen Fällen als Straßenbegrenzung verwendet – also ein ganz „normales“ Gebrauchsgewächs mit vielseitiger Verwendung - toll. Abendessen gab es im Restaurant am Campingplatz. Das Essen war nicht besonders „aufregend“, ich hatte einen Salat und Horst Nudeln mit Hühnerfleisch, Schwamerln und Zwiebeln, dazu einen Rosé.

Freitag, 20.06.2014 Nimes  -  Remoulins

Auch diese Nacht ging auf der Straße bis 23 Uhr die Post ab. Später hatten noch Motorradfahrer die Straße als Rennstrecke umfunktioniert und früh morgens geht es wieder weiter. Um 11 Uhr sind wir losgefahren, haben noch bei Carrefour unsere Lebensmittel aufgefüllt. In Remoulins ist der Stellplatz direkt an der Brücke, dass brauchen wir nicht schon wieder. Also fahren zum Campingplatz „La Sousta“ im Wald.


Für Fernsehempfang gibt es ein paar Plätze an der Sonne. Hier ist es ruhig, ein kleines Schwimmbad ist auch vorhanden und die Sanitärhäuser sind o.k. (sogar mit Handbrause). Abends sind wir noch ins Schwimmbad, es war ganz schön frisch, dafür ist das Wasser in der Dusche sehr warm.


Campingplatzgebühr € 21,40 pro Tag


Samstag, 21.06.2014  Remoulins

Endlich wieder eine ruhige Nacht. Mit den Rädern fahren wir zum Pont du Gard gefahren. Hier ist der Radweg zu Ende; nur gegen Eintrittsgebühr von € 15,- hätten wir weiter fahren dürfen. Also kehren wir zurück, fahren in den Ort und von hier auf der anderen Seite der Gardon zum Pont du Gard. Hier ist ja noch mehr abgeriegelt, wie Fort Knox und keine Möglichkeit als „normaler“ Tourist ein Foto zu machen. Also wieder kehrt und zurück nach Remoulins. In der Tourist-Info wurde mir mitgeteilt, dass die Brücke nur gegen den Eintritt zu besichtigen ist. Wir wollen aber nicht die ganzen Museums- und sonstigen Einrichtungen ansehen und auch nicht über die Brücke laufen.


Zurück am Campingplatz haben wir mit unseren Nachbarn uns unterhalten und die haben uns erzählt, dass man am Abend unter der Brücke durchgehen oder radeln kann. Also sind wir mit den Rädern zum Pont du Gard und sogar unter der Brücke durchgefahren. Mehr wollten wir doch gar nicht, ein paar Bilder machen und wieder zurück.


Campingplatzgebühr € 22,- pro Tag

Informationen zu den von uns besuchten Camping- und Stellplätzen: PDF-Datei


Weiter mit Teil 4 nach Avignon